Traveldiary: Kreta

Als vierköpfige Familie, schafft man es häufig nicht einen gemeinsamen Urlaubstermin zu finden und so entstand ein spontaner, wunderschöner Mutter-Tochter-Urlaub auf der griechischen Insel Kreta. Mir ist sehr wohl bewusst, dass Griechenland als Reiseziel im Moment von politischen Unsicherheiten und moralischen Bedenken geprägt ist. Völlig verständlich und in meinen Augen auch durchaus wichtig, ist es sich über die Lage dort Gedanken zu machen, bevor man die Koffer packt. Trotzdem möchte jeden politischen Diskurs von meinem Blog ferngehalten, weil ich (zumindest im Moment) den Blog nicht als die richtige Plattform dafür empfinde.

Dieser Post soll Euch einfach einen kleinen Eindruck von Kreta verschaffen, das Fernweh entfachen und Euch für ein paar Minuten an die langen griechischen Küsten und verwinkelten Gässchen entführen.

Eine Woche haben wir in einem Hotel nahe der Hauptstadt gewohnt. Da wir ganz zu Beginn der Saison verreisten, hatten wir Pool und Strand fast für uns alleine und ein super nettes Personal, da die großen Touristenströme noch auf sich warten ließen.

Apropos Zeit, das bringt uns auch gleich schon zu meinem ersten Creta-Travel-Tipp: umbedingt im Frühling die Koffer packen wenn alles blüht und ihr eine wunderschöne Fauna vorfindet werdet. Zwischen den größeren Städten zeiht sich eine wunderschöne raue Küstenlandschaft entlang die Ende Mai/Anfang Juni strahlend erblüht. Ein Tipp ist deshalb auch, sich ein Auto zu mieten oder an einer geführten Tour teilzunehmen und ins Hinterland fahren. Wir haben die Hochebene Katharo erkundet und einen Stopp in dem Bergdorf Kritsá eingelegt, was laut unzähligen Reiseseiten zu den schönsten Städtchen auf Kreta gehört. Sehr empfehlenswert um mal einen andere Teil der Insel zu sehen als Strand und Meer.

Was auf einer griechischen Insel natürlich auch nie fehlen darf, ist leckeres Essen, gefüllte Weinblätter, Hummus, viel Pitabrot und natürlich Raki. Egal in welchem Dorf am landet, so bald man eine Bar/Restaurant oder auch nur einen Laden betritt, sofort wird einem ein Gläschen griechischer Raki angeboten. Zugegebenermaßen ist dieser Schnaps anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber man kommt fast nicht drumherum ihn wenigstens einmal zu probieren. Empfehlen kann ich euch übrigens Zimt-Raki, mit seehr intensivem Zimtgeschmack.

Außerdem empfehle ich Euch einen Abstecher in das kleine Städtchen Rethymnon zu machen. Als drittgrößte Stadt ist sie immer noch sehr überschaubar und überzeugt durch ihren großen Hafen, an dem noch richtige Fischerbote liegen. Besonders schön ist es, wenn man durch die vielen enge Gassen schlendert, und man das typische Griechenland auf sich wirken lässt, während man sich in einem Café oder einer kleinen Taverna niederlässt. Superschön und unter Zitronenbäumen gelegen ist das Restaurant Sokaki, Lemon Garden. Ein schöner Ort um mal kurz zu entspannen und ab und zu fällt einem dort sogar eine frische Zitrone auf den Tisch.

Alles in Allem habe ich eine wunderschöne Woche verbracht, mit viel Strand, Sonne, gutem Essen, und vielen Eindrücken.

 

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