Where to eat – New York City

New York City, die Stadt in der sich Trends entwickeln und von dort die ganze Welt erkunden. Genau das habe ich auch von den Restaurants und Cafés in der pulsierenden Metropole erwartet. Kleine Hipsterläden und Saftbars in Brooklyn, edle Patisserien in der Upper East Side, verrauchte Cafés in denen Jazz aus den Boxen dudelt in Harlem und an jeder Ecke ein Diner. Meine Erwartungen wurden jedoch relativ schnell zerschmettert. Vielleicht waren wir einfach zu Ortsfremd aber es viel häufig nicht  leicht ein nettes Café zu entdecken. Die Cafédichte in der Stadt ist erstaunlicherweise nicht besonders hoch und ich muss gestehen bis jetzt in jeder europäischen Stadt schneller einen guten Cappuccino in der Hand gehalten zu haben. In New York mussten wir teilweise ganze Blocks abklappern um endlich einen kleinen Laden zu finden wo man nach all dem Sightseeing mal kurz entspannen kann.  Noch viel schwieriger war es ein Restaurant zu finden hier haben uns aber vor allem meistens die Preise abgeschreckt. Die sind in NYC tatsächlich unverschämt hoch. Egal wo man sucht, man bekommt fast nirgends ein Gericht für unter 20 Dollar, selbst eine Pizza kostet gerne mal 24 Dollar. Und hierbei sei angemerkt dass wir nicht von High End Schuppen sprechen sondern von Läden in denen sich vor allem junge Leute aufhalten. Außerdem fällt es einem plötzlich sehr leicht auf Alkohol zu verzichten, denn wer gibt schon gerne 11 Dollar für ein Glas Wein, oder 9 Dollar für ein Bier aus?
Einige nette Orte haben wir in den neun Tagen aber doch gefunden. Kleine Inspirationen und Empfehlungen die ich gerne an Euch weitergebe.

By Chloe

Vor meinem Abflug habe ich viele Blogs durchstöbert und nach Anregungen und Tipps für die besten Eating Spots der Stadt gesucht. Über dieses Café bin ich mit Abstand am häufigsten gestolpert. By Chloe, ist schon fast eine Kette da es an einigen Ecken der Stadt einen Laden gibt. Wir waren in jenem das in Chelsea liegt, einer sehr netten Nachbarschaft in der es Spaß macht durch die Straßen zu flanieren. By Chloe bietet eine Vielzahl von frischen Smoothies an (leider haben auch diese stolze Preise) außerdem kann man dort auch leckere Salate bestellen, perfekt für einen gesunden Lunch. Uns haben es aber vor allem die Kuchen, Cupcakes und Muffins angetan, da konnten wir einfach nicht widerstehen. Absolut empfehlen kann ich den Lemon-Poppyseed Muffin. Auch ja und ganz nebenbei, das ganze ist vegan!

 

Stumptown – Coffee Roasters

Dieses Café haben wir tatsächlich zufällig entdecket. Was bei der mangelnden Cafédichte einem kleinen Wunder glich. Allerdings waren wir auch in der Nähe der NYU (New York University) unterwegs, wenn sich nicht hier, bei all den Studenten hübsche Cafés ansiedeln, wo dann? Man tritt durch die Tür und wird sofort von einer Kaffeeduftwolke empfangen. Wie fast überall in New York bestellt man an der Theke und wartet, wie ebenfalls fast überall,  erstmal bis ein Platz frei wird. Ja, nicht nur in den Restaurants gibt es Schlangen, bis man einen Tisch bekommt. Belohnt wurden wir mit einem sehr leckeren Cappuccino, der preislich einem Cappuccino in München glich. Ich bin ein paar Tage später nochmal am Washington Square vorbeigekommen und hab gleich nochmal einen kleinen Abstecher zu Stumptown unternommen, denn geschmacklich ist dieser dem typischen Dunkin Doughnuts Brühkaffee, den es tatsächlihc an jeder zweiten Straßenecke gibt, weit überlegen. Kleiner Tipp: einfach mal Platz auf dem Union Square zu nehmen, den Straßenmusikern  lauschen und dem studentischen Trubel zusehen.

The Butcher’s Daughter

Zumindest einmal wollten wir auch richtig Essen gehen. Ich wollte unbedingt das The Butcher’s Daughter ausprobieren. Angepriesen von verschiedenen Bloggern hatte ich ziemlich hohe Erwartungen. Und lasst Euch nicht von dem Namen abschrecken. Das Restaurant ist tatsächlich vegetarisch. Die Atmosphäre und das Ambiente in dem kleinen Lokal ist tatsächlich sehr besonders. Überall Teelichter und Kerzen und es duftete nach Zirbe und Holz. Wenn man es schafft die Preise einfach mal für einen Moment zu vergessen, dann kann man hier einen genussvollen Abend verbringen. Der Artichoken-Gorgonzola-Dip mit geröstetem Brot schmeckte nach Urlaub in Frankreich und auch die Zucchini Nudeln mit rotem Pesto waren super lecker.

Bagel Heaven

Ich liebe ja Bagel. Und New York City, ist der absolute Bagel Himmel! Hier gibt es an jeder Ecke einen Bagelshop oder ein kleines Café mit einer großen Auswahl vom Poppy Bagel, bis zum Everything Bagel. Selbst die fertig gebackenen Bagel aus dem Supermarkt sind hier richtig lecker. Mein absolutes Highlight Cinnamon Rasin Bagel. Ich hab mich tatsächlich fast ausschließlich von diesen leckeren Dingern ernährt und vermisse sie jeden Morgen, denn zum Frühstück, frisch getoastet mit Cream Cheese sind sie ein Traum. Apropos Cream Cheese der schmeckt in den USA auch um einiges besser als hier. Im Supermarkt unbedingt zum Whipped Cream Cheese greifen und in den Bagelshops habt ihr meistens eine sehr große Auswahl an selbstgemachten Cream Cheese Variationen.

 

 

 

 

 

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