Travel diary: New York I

NY, Travel Diary
New York City

Its up to you New York, New York!

Der wohl beste Soundtrack zu einem New York Trip, Frank Sinatra’s New York. Die Stadt zählt zu den sagenumwobensten Städten dieser Welt und jeder hat eine kleine, persönliche Assoziation zu der Stadt die nie schläft. Natürlich wollte auch ich NYC mal bereisen, aber ich muss gestehen auf meiner Travel List hatten sich einige Destinationen vor diese Stadt geschoben. Die Gelegenheit bot sich aber an, da eine sehr gute Freundin ein Auslandssemester an der Manhattan School of Music absolviert und ich nicht nur die Chance hatte, sie wiederzusehen sondern auch eine spannende Metropole zu entdecken. Ich hatte das große, große Glück für 9 Tage in ihre WG aufgenommen zu werden. Eine traumhafte Lage, Upper West Side, gleich am Central Park gelegen. Außerdem eine wunderschöne Altbauwohnung mit hohen Decken, einem Foyer aus Marmor und dem netten, polnischen Liftguy Stanley. Ja, hier gibt es tatsächlich in fast jedem Apartmenthaus einen netten Herrn der für einen noch händisch den Lift bedient.

Der Flug wurde recht spontan gebucht und so stieg ich ohne große Erwartungen aus dem Flugzeug. Ich hatte mir einen kleinen Reiseführer gekauft und durch ein paar Blogs gescrollt, das war aber auch schon alles was ich zur Vorbereitung unternommen hatte. Mein Ziel war es, die Stadt einfach auf mich wirken zu lassen. In das Leben einzutauchen und die Dinge auf mich zukommen zu lassen. An meinem ersten Tag arbeitet ich dann doch fast alle typischen Sightseeing Spots ab. Was zwar überhaupt nicht geplant war, da ich den Tag in Ruhe angehen wollte aber da Anna-Lea in die Uni musste und ich allein durch die Stadt spazierte, hatte ich am Abend tatsächlich viele Teile Manhattans gesehen.

Tag 1

Ich startete am unteren Ende des Central Parks und spazierte die 5th Ave. hinunter. Vorbei am Trumptower und dem Rockefeller Center bis zum Gran Central Terminal. Der lies mir als Gossip Girl Fan natürlich gleich mal das Herz höher schlagen. Um den teuren Stores und den gut gekleideten New Yorkerinen zu entkommen, die auf Highheels die 5th Ave. hinunter stöckelten, unternahm ich einen Abstecher ins East Village zu Lower East Side. Ich spazierte den St. Marks Place entlang, die angeblich die coolste Straße der USA genannt wird. Der Kontrast zum Midtown District ist schon deutlich spürbar. Die hohen Wolkenkratzer sind fast verschwunden, dafür finden sich hier die typischen Feuertreppen an den Hausfassaden und zwischen den Tattoostudios kann man Street Art bewundern. Ohne Ziel wanderte ich durch die Straßen bis ich eine Subway Station erreichte und zum Ground Zero fuhr. Ein beeindruckender Ort da man die Geschichte hier deutlich spüren kann. Ein komisches Gefühl wenn man die Krater der Twin Towers hinunter schaut, in die an den Seiten Wasser hinunter läuft. Unbedingt zu empfehlen ist ein Besuch des 9/11 Museums, ein kleiner Tipp, Dienstag ist ab 5 Uhr freier Eintritt. In dem Museum wird die Tragödie erschreckend genau beleuchtet. An den Wänden hängen Vermissten Anzeigen, Tonaufnahmen von letzten Anrufen, ein Orginalstahlträger der Zwillingstürme, ein ausgebrannter Feuerwehrwagen.  Dieser Ort versetzt einen in die Fassungslosigkeit, die Trauer und die völlige Verunsicherung jener Tage zurück. Ich war froh, dass mich ein gemeinsamer Kochabend erwartet und ich mich über das Gesehen und Gehörte mit jemanden austauschen konnte, denn es ist ein sehr bewegender Ort.

Tag 2

Am nächsten Tag machte ich mich nach unserem Frühstück mit Tee und den besten Cinnamon Rasin Bagels, auf den Weg zum Wall Street District. Ich muss gestehen dass ich etwas imposanteres erwartet habe. Die Straße, die als das Zentrum der Weltfinanzmärkte gilt, ist alles andere als imposant.  Durch ds TriBeCa Viertel ging es zurück gen Norden. Wir beendeten den Tag im Theater District. Neben dem Licoln Center und der Metrpolitian Opera ist hier die Julliard School beheimatet. Die wohl bekannteste Universität was klassische Musik, Theater und Tanz angeht. Es gibt billige Studentenkarten für die Vorführungen und die Tanzvorstellung die wir besuchten war umwerfend.

Tag 3

Tag 3 stand ganz unter dem Motto des Jazz. Harlem gilt als die Wiege des Jazz und ist schon lang kein afroamerikanisches Getto mehr in dem man um sein Leben bangen muss. Auch hier betragen die Mieten für ein ein Zimmer Apartment um die 3000$ im Monat und an jeder Ecke ist ein Music Venue zu finden in denen abends und bis in die Nacht hinein gejamt wird. Übrigens habe ich in meinen 9 Tagen New York ganze drei free Walking Tours gemacht. Wer davon noch nie etwas gehört hat, dass sind Stadtführungen die etwa 2h dauern, täglich angeboten werden und an denen man ohne Anmeldung einfach teilnehmen kann. Von einem Guide bekommt man dann auf sehr kurzweilige Art den Stadtteil gezeigt und wird mit spannenden Infos versorgt. Nach der Tour kann jeder so viel geben, wie ihm die Tour wert war, fixe Preise gibt es nicht. Am Abend treib es uns zum Time Square. Der Ort erschlägt einen schier mit all den bunten Reklametafeln und Lichtern. Ein Musicaltheater reiht sich an das nächste, dazwischen kuriose Straßengestalten und ganz viele hupende, gelbe Taxis. Den Trubel der Stadt erlebt man hier Haut nah für mich aber auch ein Grund hier nicht all zu viel Zeit zu verbringen. Auf jeden Fall ist es aber ein Erlebnis!

Noch nicht genug von New York, hier geht es zum Travel Diary: New York I und hier New York II.

 

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2 Comments

  1. Was für ein wundervoller Beitrag. Ich war damals direkt nach dem Abitur in New York und konnte kaum aufhören zu grinsen vor lauter Glück in dieser wundervollen Stadt angekommen zu sein. Ich finde New York hat irgendwie etwas total magisches und deshalb war das auch sicherlich nicht mein letzter Besuch dort 🙂 Ich kann gut Verstehen das noch einige andere Destination auf deiner Liste davor standen, aber so eine Möglichkeit hätte sich wohl niemand entgehen lassen. Einfach klasse was für eine toll Chance du hattest 🙂

    Liebe Grüße
    Measlychocolate by Patty
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