Travel Diary: New York II

NYC New York New York City
New York Travel Diary 1

Tag 4

Eine kleine Leibeserklärung an Greenwich Village und Meatpacking District. In diesem Teil Manhattans habe ich am wohlsten gefühlt. Die Straßen und hübschen Altbauten erinnern an Sex and the City und an den Kreuzungen gibt es kleine Botiquen und süße Cafés, ja auch Cupcakes aus der Magnolia Bakery kann man hier verzehren. Der Ort trägt den Geist von Künstlern und Intellektuellen. Am Wahington Square Park einfach mal Platz nehmen, sich vielleicht einen Kaffe besorgen und den Straßenkünstlern lauschen. Ein schöner Ort um einfach mal Durchzuatmen und die Eichhörnchen beobachten, in einer Stadt die pulsiert. Hier hat auch die NYU ihre Fakultäten, deshalb gibt es einige Coffee Shops die sich hier angesiedelt haben und ein junges, lebendiges Flair.  Nach einer Verschnaufpause sind wir in die Bedford Street eingebogen, eine der wohl schönsten Straßen New Yorks, aber bestimmt auch eine der teuersten. Hier ist ein Haus schöner als das andere und hipp gekleidete, junge Menschen laufen durch die Straßen. Wenn man Hunger bekommt ein paar Blocks gen Norden laufen und man kommt zum Chelsea Market. Ähnlich wie der Borough Market in London nur überdacht, gibt es hier ein große Auswahl and leckeren Kleinigkeiten.

Jetzt ist man auch schon mittendrin im Meatpacking District. Nicht abschrecken lassen, von Schlachthöfen und Metzgereien ist hier nichts mehr zu sehen. Es hat sich ein Viertel entwickelt deren sichtbarstes Symbol die Highline ist. Die Bahnschienen einer Hochbahn wurden zu einem Park umgebaut der sich durch die neuesten Architekturen der Stadt zieht. Moderne Apartments, die schlicht weg unbezahlbar sind. Am Süden der Highline ist außerdem das Whitney Museum. Hier kann man auf 6 Ebenen moderne Kunst betrachten. Mein absolutes Highlight daran ist aber nicht die Kunst sondern dass man ab der 4 Ebene die letzten beiden Stockwerke über eine Außentreppe erreichen kann. Von hier aus hat man einen fantastischen Ausblick in die unzähligen Dachterrassen und sogar über den Hudson River. Absolut empfehlenswert!

Tag 5

Tag 5 führte uns endlich nach Brooklyn. Über die Brooklyn Bridge ging es hinein in das im Moment angesagteste Viertel der Stadt. Auch hier schlossen wir uns einer Free Walking Tour an und erkundeten die Brooklyn Hights mit den vielen Villen und der Flusspromenade. Besonders gut gefallen hat mir Dumbo, was für Down under the Manhattan Bridge overpass steht. Hier kann man an der schön angelegten Waterfront entlang spazieren und wenn man 4$ für eine Kugeleis ausgeben möchte, das angeblich beste Eis New Yorks probieren. Wir nahmen stattdessen auf einem Kahn Platz der hier im Hudson River liegt und lauschten einem Konzert während man hinter den Musikern die Skyline bestaunen konnte. Ein einmaliger Abend. Für alle Musikliebhaber mal bei Barge Music vorbeischauen.

Weiter nördlich liegt der Stadtteil Williamsburg. Hier hab ich die wohl beeindruckendste Street Art gesehen. Fast an jeder Ecke entdeckt man eine Häuserfassade die kunstvoll verziert wurde. Unbedingt mit offenen Augen durch die Straßen laufen. Für mich ein wenig enttäuschend war, dass ich die hippen Cafés ein wenig vermisste, die man erwartet wenn von Brooklyn die Rede ist. Auf der Suche coolen Boutiquen und Extravagantem spazierte ich ohne Ziel durch die Straßen und bemerkte plötzlich wie nur noch Orthodoxe Juden um mich rum auf dem Gehsteigen liefen. Beschäftigt unterwegs mit dem Kinderwagen oder den Einkauf erledigend. Es war kaum jemand ohne Kippa und Hut zu sehen. Auch alle Straßenschilder sind plötzlich auf hebräisch und selbst die Schulbusse werden alle von orthodoxen Juden gefahren. Wie mir Google später verriet ist dieser Teil Williamsburg die Hochburg der ultra-orthodoxen Juden in New York. Sie leben hier ziemlich abgeschottet vom Rest der Bevölkerung.

Tag 6

SoHo gehört ebenfalls zu den Stadtvierteln die mir am besten gefallen haben. Hier stehen ein paar der ältesten Gebäude der Stadt und viele ehemalige Fabrikhäuser in denen sich heutzutage angesagte Shops niedergelassen haben. An den Fassaden schlängeln sich die Feuertreppen hoch, dadurch erhält SoHo seinen ganz besonderen Charm. Hier, an der Spring Street wurde übrigens auch der Cronut erfunden. Croissant und Doughnut in einem, kostet aber auch stolze 6$. Zwischen der Architektur aus dem vergangenen Jahrhundert hindurch ging es nach Nolita, North of little Italy. Zwar sind hier tatsächlich einige italienische Restaurants zu finden und an den Häusern hängt die italienische Flagge, aber so richtiges italienisches Flair kam trotzdem nicht auf. Ganz anders fühlte es sich da schon in Chinatown an. Dort finden sich plötzlich Stände mit südlichen Obstsorten am Straßenrand. An der Ecke stehen Gewürze und getrocknete Pilze zum Verkauf. In den kleinen Imbissen werden Dumplings auf die Hand verkauft und häufig muss man sich mit Hand und Fuß verständigen, da einige Chinesen gar kein Englisch sprechen. Definitiv ein Erlebnis.

NYC New York

Chinatown

 

You may also like

Leave a Reply