Travel Diary: New York III

Das ist die Fortsetzung und der letzte Teil meines New York Travel Diaries. Hier könnte ihr Teil 1 lesen, und hier Teil 2.

Tag 7

Als Kind, dass im tiefen Bayern aufgewachsen ist, mit Feldern, Bergen und Seen vor der Tür vermisse ich sehr schnell die Natur. Trotz Central Park hatte ich auch in New York schnell dieses beklemmende Gefühl in der Brust, weil durch die vielen Häuser, die Weite und die Freiheit fehlt. Meine Mutter sagt immer, sie braucht entweder Berge oder das Meer um sich wohl zu fühlen. Beides zwei Naturgewalten. Und weil es mit den Bergen etwas schwierig war, stiegen wir kurzerhand in die Subway und kamen nach 40min Fahrt am Brighton Beach an. Es ist schon ein komisches Gefühl wenn man außer dieser großen Metropole kommt und plötzlich einen Strand vor sich sieht. Wir fühlten uns sofort wahnsinnig wohl, das Meer vor uns, der Sand unter unseren Füßen, das Salz in der Luft und das Geräusch der peitschenden Wellen. Es tat gut, mal den Trubel mit den hupenden Autos und den gestressten Menschen hinter sich zu lassen. Weil es ziemlich windig und bewölkt war, waren wir fast allein am Strand und spazierten am Wasser entlang. Nach ein paar Minuten erreichten wir Cooney Island, ein Vergnügungspark der wegen den niedrigen Temperaturen noch geschlossen hatte. Hier zieht sich auch ein lange Pier auf das Wasser hinaus. Es wimmelt von Fischern und riecht nach Meertang.

Tag 8

Es gehört einfach dazu, sie einmal gesehen zu haben. Die Statue of Liberty. Ich nahm die Pendlerfähre nach Staten Island und schipperte an dem Symbol für den American Dream vorbei. Vor allem auf dem Rückweg hat man einen traumhaften Blick auf Manhattan. Da das Wetter zu wünschen übrig lies, versanken die Hochhäuser in einem Nebelmeer was eine ganz besonderes Bild abgab. Als der Regen nicht aufhörte, machte ich mich auf den Weg ins Housing Works Cafè und verbrachte dort meinen nachmittag. Zwischen Büchern und Kaffee, traumhaft.

Tag 9

Der letzte Tag musste natürlich mit einem letzten Frühstück mit leckeren Bagels beginnen. Oh, wie ich diese leckeren Dinger vermisse. Anschließend spazierten wir einmal quer durch den Central Park, vorbei an einem shootenden Hochzeitspärchen bis zum East River. Ein kleiner New Yorker Insidertipp. Hier gibt es ein Cabel Car, die offiziell zum Subway Netz der Stadt gehört. Alle 10 Minuten bringt sich jeden, der mit will auf Roosevelt Island. Bei der kurzen Überfahrt hat man einen fantastischen Blick über die Häuser und zwischen die Straßenschluchten. Die Insel ist ein kleines Naherholungsgebiet für die New Yorker. Wir schlenderten an dem Fluss hinunter zum Freedoms Park. Der East River liegt vor einem, in der Ferne erkennt man Brooklyn. Es ist der perfekte Ort um sich von New York zu verabschieden.

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